Meta startet Muse for Small Business mit App-Anbindungen

Meta bringt mit Muse for Small Business eine Version seines KI-Agenten auf den Markt, die mit gängiger Unternehmenssoftware und den eigenen Werbewerkzeugen verbunden ist. Isabel O’Brien berichtet für CNBC, dass Muse unter anderem an Asana, Zoom, Intuit, Box, Canva und Slack von Salesforce angebunden werden kann.

Der KI-Agent kann außerdem auf Meta-Werbekonten sowie professionelle Profile bei Facebook und Instagram zugreifen. Meta erklärt, Nutzer könnten Muse umfassendere Ziele geben, etwa neue Kunden zu gewinnen oder betriebliche Aufgaben zu erledigen. Der Agent soll damit über einzelne Anfragen hinaus unterstützen.

Für Muse for Small Business gilt das gleiche Preismodell wie für die bisherige Muse-App. Die Nutzung ist bis zu einer Grenze kostenlos. Für eine weitergehende Nutzung ist ein Abonnement nötig. Konkrete Preise nennt Meta in der Ankündigung nicht.

Teil der Enterprise-Strategie

Die Einführung folgt auf Metas Ankündigung einer Plattform für Unternehmen. Diese soll nach Unternehmensangaben einen Muse-Agenten, einen Business-Agenten und ein Programmierwerkzeug bündeln. Der frühere MongoDB-Chef CJ Desai soll das Vorhaben leiten.

Meta sucht mit KI nach zusätzlichen Erlösquellen neben dem Werbegeschäft, das weiterhin den Großteil der Einnahmen liefert. Konzernchef Mark Zuckerberg bezeichnet Muse als Kernstück der KI-Strategie. Laut CNBC leitet Scale-AI-Gründer Alexandr Wang die Gruppe hinter der KI-Modellfamilie Muse Spark.

Meta richtet sich dabei an eine bereits große Zielgruppe. Nach Angaben des Unternehmens nutzen 200 Millionen kleine Unternehmen Facebook. Die Verbindung von KI-Agent, bekannter Software und Werbekonten soll Muse zu einem Werkzeug für wiederkehrende Arbeitsabläufe machen und den Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen verringern.

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