OpenAI wird den Namen „io“ nicht für seine geplanten AI Hardware Geräte verwenden. Das geht aus Gerichtsunterlagen in einer Markenrechtsklage hervor. Das Unternehmen erwartet nun, dass das erste Gerät frühestens Ende Februar 2027 ausgeliefert wird.
Maxwell Zeff berichtet für Wired, dass die Information aus einem Antrag von OpenAI Vizepräsident Peter Welinder stammt. Darin erklärt Welinder, das Unternehmen habe entschieden, „io“ oder „IYO“ in keiner Form für die Benennung, Werbung oder den Verkauf seiner AI Hardware zu nutzen.
Die Klage wurde vom Audio Gerät Startup iyO eingereicht. Das Unternehmen verklagte OpenAI, nachdem diese Jony Ives Startup io im Mai 2025 für 6,5 Milliarden Dollar übernommen hatte. Es war OpenAIs bisher größte Übernahme.
Zuvor hatte OpenAI angekündigt, das AI Gerät in der zweiten Hälfte 2026 vorzustellen. Der erste Prototyp soll ein bildschirmloses Gerät sein, das auf dem Schreibtisch steht und Telefon sowie Laptop ergänzt. Laut Gerichtsunterlagen hat OpenAI noch keine Verpackung oder Marketingmaterialien erstellt.
Ein OpenAI Sprecher bestätigt, dass das Unternehmen mit einem neuen Namen fortfahren wird, der später bekannt gegeben werde.
Die Nachricht folgt auf eine virale, aber gefälschte Super Bowl Werbung vom Wochenende. Das Video zeigte angeblich OpenAIs Gerät mit Schauspieler Alexander Skarsgård. OpenAI dementierte jede Beteiligung.
Die Markenrechtsklage hat mehr Details über OpenAIs Hardware Pläne offengelegt, als dem Unternehmen vermutlich lieb ist.
