OpenAI hat Workspace Agents in ChatGPT eingeführt. Damit können Teams KI-Agenten erstellen und teilen, die komplexe Aufgaben über verschiedene Arbeitstools hinweg erledigen wie etwa Slack, Google Drive, Salesforce und Microsoft-Anwendungen.
Die Agenten basieren auf OpenAIs cloudbasierter KI-Plattform Codex. Sie können Code schreiben und ausführen, sich mit Drittanbieter-Apps verbinden, Informationen über mehrere Sitzungen hinweg speichern und Aufgaben ohne Nutzerinteraktion fortsetzen. Teams können Agenten nach einem Zeitplan laufen lassen oder sie in Slack einbinden, wo sie eingehende Anfragen selbstständig bearbeiten.
OpenAI bezeichnet das Produkt als Weiterentwicklung der Custom GPTs, die das Unternehmen 2023 eingeführt hat. Laut VentureBeat plant OpenAI, Unternehmenskunden künftig zur Migration bestehender GPTs in das neue Format zu verpflichten.
Typische Anwendungsfälle sind:
- Ein wöchentlicher Reporting-Agent, der Daten abruft, Diagramme erstellt und Zusammenfassungen teilt
- Ein Outreach-Agent, der Leads qualifiziert und Follow-up-E-Mails entwirft
- Ein Risikoagent, der Lieferanten auf finanzielle und reputationsbezogene Risiken prüft
Administratoren behalten die Kontrolle darüber, auf welche Tools Agenten zugreifen dürfen, welche Aktionen eine menschliche Freigabe erfordern und wer Agenten erstellen oder teilen darf. OpenAI gibt an, dass integrierte Schutzmaßnahmen vor Prompt-Injection-Angriffen schützen.
Workspace Agents sind als Research Preview für ChatGPT Business, Enterprise, Edu und Teachers verfügbar. OpenAI zufolge sind sie bis zum 6. Mai 2026 kostenlos, danach gilt ein kreditbasiertes Preismodell.
Quellen: OpenAI, VentureBeat
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