Die britische Competition and Markets Authority hat Maßnahmen vorgeschlagen, die es Verlagen ermöglichen sollen, ihre Inhalte aus Google AI Overviews herauszuhalten. Dabei sollen sie nicht gleichzeitig aus der herkömmlichen Google-Suche verschwinden.
Robert Booth berichtet für The Guardian, dass Medienunternehmen sinkende Klickzahlen und Einnahmen verzeichnen, seit Google KI-generierte Zusammenfassungen oben in den Suchergebnissen anzeigt. Viele Nutzer lesen diese Zusammenfassungen, ohne die Originalquellen zu besuchen.
Die CMA hat eine einmonatige Konsultation zu einem „faireren Umgang“ mit Verlagsinhalten gestartet. Die Vorschläge würden es Websites ermöglichen, das Scraping ihrer Inhalte für KI-Funktionen abzulehnen und trotzdem in der normalen Google-Suche sichtbar zu bleiben. Bisher stehen Verlage vor einer unmöglichen Wahl: KI-Scraping akzeptieren oder ganz aus Google verschwinden.
Die Maßnahmen sind die ersten unter Großbritanniens neuem Wettbewerbsregime für digitale Märkte. Die CMA schlug außerdem vor, Google zu fairen Suchergebnissen zu verpflichten, ohne kommerzielle Partner zu bevorzugen oder Kritiker zu bestrafen.
Nachrichtenorganisationen hoffen, dass die Änderungen ihre Verhandlungsposition für Zahlungen stärken. Die CMA kündigte jedoch an, weitere Maßnahmen zur Sicherstellung fairer Vergütung um ein Jahr zu verschieben.
Owen Meredith von der News Media Association begrüßte die Anerkennung, dass Google wertvolle Daten ohne Gegenleistung extrahiert.
Google antwortete, neue Kontrollen dürften die Sucherfahrung nicht fragmentieren. Das Unternehmen arbeite an Opt-out-Mechanismen für AI Overviews.
