KI-Influencer verdrängen menschliche Konkurrenz in sozialen Netzwerken

Künstlich erzeugte Avatare überschwemmen soziale Medien. Sie bewerben Produkte, gewinnen treue Follower und geben sich dabei oft als echte Menschen aus. Charlie Warzel berichtet für The Atlantic über dieses Phänomen. Als Gesprächspartnerin zieht er Tiffany Hsu hinzu, Technologiereporterin der New York Times, die zum Aufstieg synthetischer Influencer recherchiert hat. Ein konkretes Beispiel ist Melanskia, ein …

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Meinung: Das offene Internet stirbt und KI-Giganten halten das Messer

Das offene Web steht vor einer existenziellen Bedrohung durch Tech-Konzerne und Anbieter künstlicher Intelligenz. Anil Dash warnt auf seiner persönlichen Website, dass 2026 das Jahr sein könnte, in dem das offene Internet, wie wir es kennen, aufhört zu existieren. Das offene Web ermöglicht es jedem, Inhalte nach öffentlich dokumentierten Standards zu erstellen, sie weltweit frei …

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Studien zeigen: KI schwächt kritisches Denken und gleicht menschlichen Ausdruck an

Zwei aktuelle Studien zeigen, wie KI-Tools die Art verändern, wie Menschen denken, urteilen und sich ausdrücken. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die weit verbreitete Nutzung von KI nicht nur dazu führt, dass Nutzer Informationen weniger kritisch prüfen, sondern auch, dass menschliches Denken insgesamt einheitlicher wird. Forscher der University of Pennsylvania prägten den Begriff „cognitive …

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Microsoft bezeichnet Copilot als „Unterhaltungstool“, bewirbt es gleichzeitig als Produktivitätslösung

Microsoft vermarktet seinen KI-Assistenten Copilot als Produktivitätswerkzeug für Privatpersonen und Unternehmen. Die Nutzungsbedingungen des Produkts zeichnen jedoch ein anderes Bild. Laut dieser Bedingungen, die zuletzt im Oktober 2025 aktualisiert wurden, ist Copilot „nur für Unterhaltungszwecke gedacht.“ Es könne Fehler machen und möglicherweise nicht wie vorgesehen funktionieren. Man solle sich nicht auf Copilot für wichtige Ratschläge …

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Oft richtig, aber nicht gut genug: Googles KI-Überblicke im Test

Googles KI-Funktion „AI Overviews“ liefert in rund 91 Prozent der Fälle korrekte Antworten. Das klingt erst einmal gut, aber Tripp Mickle und Kollegen berichten für die New York Times, dass Google damit dennoch zig Millionen fehlerhafte Antworten pro Stunde ausgibt. Die Zeitung beauftragte das KI-Startup Oumi mit einer Analyse, die auf dem Branchenstandard SimpleQA basiert. …

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Studie: KI-Modelle geben Nutzern recht, auch wenn sie im Unrecht sind

Eine neue Studie zeigt, dass KI-Systeme Nutzern bei persönlichen Ratschlägen übermäßig zustimmen. Myra Cheng berichtet für die Stanford University, dass große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) Nutzer regelmäßig in ihrer Position bestätigen, selbst wenn deren Verhalten schädlich oder illegal ist. Die Forschenden testeten elf verbreitete LLMs, darunter ChatGPT, Claude, Gemini und DeepSeek. Sie verwendeten Ratgeber-Datensätze, …

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Wikipedia verbietet KI-generierte Texte für die englischsprachige Version

Wikipedia hat seine Richtlinien geändert und verbietet es Redakteuren nun, Artikel mithilfe von künstlicher Intelligenz zu schreiben oder umzuschreiben. Die Änderung betrifft die englischsprachige Version der Plattform. Sie folgt auf monatelange Probleme mit einer zunehmenden Zahl KI-generierter Artikel. Grund für das Verbot ist die Feststellung, dass Texte aus Large Language Models (LLMs) häufig gegen zentrale …

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Diese KI-Plattform zahlte Künstlern Lizenzgebühren. Sie scheiterte.

Tess.Design war ein KI-Bildmarktplatz, auf dem Künstlerinnen und Künstler 50 Prozent der Einnahmen erhielten, wenn ihr Stil zur Bildgenerierung genutzt wurde. Julia Enthoven erklärt, wie die Plattform 20 Monate lang im Betrieb war, bevor sie im Januar 2026 eingestellt werden musste. Künstler konnten bei Tess.Design ihre Werke einreichen, um damit ein spezialisiertes KI-Modell zu trainieren. …

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Autoren protestieren mit leerem Buch gegen KI

Rund 10.000 Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben ein Buch ohne Inhalt veröffentlicht. Damit protestieren sie gegen den Einsatz ihrer Werke durch KI-Unternehmen ohne Erlaubnis oder Vergütung. Dan Milmo berichtet für The Guardian, dass zu den Beteiligten der Nobelpreisträger Kazuo Ishiguro, Philippa Gregory und Richard Osman gehören. Das Buch trägt den Titel „Don’t Steal This Book“. Es …

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Grammarly schaltet KI-Funktion nach heftiger Kritik ab

Die Schreibplattform Grammarly, das zum Unternehmen Superhuman gehört, hat eine KI-Funktion namens „Expert Review“ abgeschaltet. Der Grund: massive Kritik von Autoren, Journalisten und Wissenschaftlern, deren Namen ohne ihre Zustimmung verwendet wurden. Die Funktion erschien erstmals im August. Sie zeigte Nutzern KI-generierte Schreibvorschläge, die echten Personen zugeschrieben wurden. Darunter waren lebende Autoren wie Stephen King und …

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