OpenAI will noch in diesem Monat in den USA Bildanzeigen während der Bildgenerierung mit ChatGPT testen. Mayank Parmar berichtet für BleepingComputer, dass zunächst eine begrenzte Gruppe von Werbekunden an dem Test teilnimmt. Die neue Werbeform soll Marken stärker über Bilder, Produkte und Dienstleistungen präsentieren.
Die Anzeigen können laut OpenAI Ideen für Produkte zeigen, deren Nutzung veranschaulichen oder Erlebnisse rund um einen Dienst darstellen. Sie erscheinen während der Bildgenerierung, bleiben aber vom erzeugten Bild getrennt. Zudem sollen sie eindeutig als Werbung erkennbar sein.
OpenAI betont, dass Anzeigen die Antworten von ChatGPT nicht beeinflussen. Diese Trennung ist relevant, weil viele Menschen das System für Recherche, Texte, Ideensammlungen und kreative Aufgaben einsetzen.
Mehr Nachweise für Werbewirkung
Parallel zum neuen Anzeigenformat baut OpenAI die Messung von Werbewirkung aus. Integrationen mit Hightouch, Tealium und LiveRamp sollen Werbekunden dabei helfen, Anzeigen mit konkreten Ergebnissen wie Käufen oder Registrierungen zu verbinden.
Zu den Partnern für die Zuordnung von Kampagnenerfolgen zählen AppsFlyer, Adjust, Branch, Triple Whale und Kochava. Diese Dienste sollen erfassen, ob eine Anzeige in ChatGPT später zu einer Handlung außerhalb des Chatbots führt.
Für die Markensicherheit arbeitet OpenAI außerdem mit DoubleVerify und Integral Ad Science zusammen. Werbung in ChatGPT erscheint im Umfeld von Unterhaltungen und nicht auf einer herkömmlichen Webseite. Deshalb müssen Werbekunden nachvollziehen können, in welchem Kontext ihre Anzeigen stehen.
Nach Angaben des Unternehmens sollen Schutzmechanismen Werbung bei emotional belastenden, sensiblen oder ungeeigneten Gesprächen verhindern. Unabhängige Partner erhalten dabei keinen Zugriff auf private Unterhaltungen, erklärt OpenAI.
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