Elon Musks Klage gegen Sam Altman und OpenAI kommt diese Woche vor Gericht. Der Prozess findet in Oakland, Kalifornien statt. Dara Kerr und Nick Robins-Early berichten für The Guardian. Eine neunköpfige Jury wird prüfen, ob Altman die Gründungsvereinbarung von OpenAI gebrochen hat.
Musk, Altman und andere gründeten OpenAI im Jahr 2015 als gemeinnützige Organisation. Ziel war die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zum Wohl der Menschheit. Musk investierte rund 38 Millionen Dollar, bevor er 2018 nach internen Streitigkeiten den Vorstand verließ.
Musk wirft Altman vor, ihn über die gemeinnützige Struktur des Unternehmens getäuscht zu haben. Sobald seine Finanzierung gesichert war, habe OpenAI gewinnbringende Deals mit Microsoft abgeschlossen und for-profit-Tochterunternehmen gegründet. Musk fordert über 134 Milliarden Dollar Schadensersatz. Außerdem verlangt er die Ablösung von Altman und Präsident Greg Brockman sowie die Rückgängigmachung der Unternehmensumstrukturierung.
OpenAI weist alle Vorwürfe zurück. Das Unternehmen erklärt, Musk habe 2017 einer for-profit-Struktur zugestimmt. Seine Zahlungen seien steuerlich absetzbare Spenden gewesen, keine Investitionen. Die Klage bezeichnet OpenAI als Kampagne aus Neid.
Der Prozess soll zwei bis drei Wochen dauern. Zu den Zeugen gehören Musk, Altman und Microsoft-Chef Satya Nadella. Das Urteil könnte den geplanten Börsengang von OpenAI beeinflussen. Analysten schätzen den Unternehmenswert auf rund eine Billion Dollar.
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