OpenAI baut die Plugin-Funktionen von ChatGPT aus und ergänzt interaktive Oberflächen, Dateiansichten, neue Entwicklungswerkzeuge und ereignisgesteuerte Automatisierungen. Sarah Perez berichtet für TechCrunch, dass Entwickler ihren Plugins künftig einen festen Platz in der Seitenleiste von ChatGPT geben und bedienbare Bereiche direkt in Chats einbauen können.
Damit sollen verbundene Dienste stärker wie eigenständige Anwendungen in ChatGPT wirken. Bereits heute verknüpfen Plugins den Assistenten mit Werkzeugen wie Slack, SharePoint, Airtable und Google Drive. Die neuen Erweiterungen sollen es ermöglichen, Aufgaben in solchen Diensten zu erledigen, ohne die Unterhaltung mit ChatGPT zu verlassen.
Entwickler können zudem Dateiansichten für die Formate ihrer jeweiligen Produkte bereitstellen. Nutzer könnten dadurch auch spezielle Dateien in ChatGPT öffnen und prüfen, statt nur mit Textzusammenfassungen zu arbeiten.
Mehr Kontrolle bei Verbindung und Automatisierung
Mit dem neuen Plugin Creator will OpenAI die Entwicklung von Plugins vereinfachen. Auch der Einreichungsprozess für das Plugin-Verzeichnis wird überarbeitet und soll Entwicklern verständlicheres Feedback liefern. Nach Angaben des Unternehmens werden Plugins außerdem im Verzeichnis und innerhalb von Gesprächen besser eingeordnet und empfohlen.
Wer ein Plugin verbindet, soll die angeforderten Zugriffe einzeln bestätigen können. Auch ChatGPT Sites, die einfache Webseitenfunktion von OpenAI, kann Plugins aufnehmen. So könnten Teams Anwendungen teilen, während jede Person mit eigenen Konten, Daten und Berechtigungen arbeitet.
Zusätzlich unterstützt OpenAI die vorgeschlagene Spezifikation MCP Events. Plugins können damit Automatisierungen auslösen, wenn in einer verbundenen Anwendung ein Ereignis eintritt. Das kann künftig Arbeitsabläufe unterstützen, die etwa auf neue Dateien, Änderungen oder eingehende Anfragen reagieren.
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