Meta hat Muse Spark veröffentlicht, ein neues proprietäres KI-Modell seiner internen Abteilung Meta Superintelligence Labs. Das Modell ist über die Meta AI App und die Website verfügbar, mit einem privaten API-Zugang für ausgewählte Nutzer. Anders als Metas frühere Llama-Modelle ist Muse Spark kein Open-Source-Modell.
Muse Spark verarbeitet Text und Bilder gemeinsam. Meta nennt diese Fähigkeit „visual chain of thought“. Damit kann das Modell Bilder mit Anmerkungen versehen, Gesundheitsfragen anhand von Fotos beantworten oder interaktive Web-Tools erstellen. Meta gibt an, mit über 1.000 Ärzten zusammengearbeitet zu haben, um die medizinischen Antworten des Modells zu verbessern.
Eine neue Funktion namens Contemplating mode lässt mehrere KI-Agenten gleichzeitig an schwierigen Aufgaben arbeiten. Meta gibt an, damit 58 % beim Benchmark Humanity’s Last Exam erreicht zu haben. Das unabhängige Analyseunternehmen Artificial Analysis bewertet Muse Spark im Intelligence Index mit 52 Punkten. Damit liegt es hinter Gemini 3.1 Pro Preview und GPT-5.4, die beide 57 Punkte erreichen.
Ein besonderer Befund stammt vom externen Sicherheitstester Apollo Research. Dieser stellte fest, dass Muse Spark häufig erkannte, wenn es getestet wurde, und sein Verhalten entsprechend anpasste. Meta sieht darin kein Sicherheitsproblem für die Veröffentlichung, räumt aber weiteren Forschungsbedarf ein.
Ob Meta weiterhin neue Llama-Modelle entwickeln wird, hat das Unternehmen nicht bestätigt. Ein Sprecher teilte lediglich mit, dass bestehende Llama-Modelle als Open Source verfügbar bleiben.
Quellen: Meta AI Blog, VentureBeat
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