Google hat auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz I/O den KI-Agenten Gemini Spark vorgestellt. Das System läuft dauerhaft in der Cloud und erledigt Aufgaben, ohne dass Nutzer aktiv eingreifen müssen.
Spark basiert auf dem Modell Gemini 3.5 Flash und ist direkt mit Google-Workspace-Diensten wie Gmail, Docs und Slides verbunden. Nutzer können dem Agenten Aufgaben übertragen, etwa das Zusammenfassen langer E-Mail-Verläufe, das Erstellen von Fristenlisten oder das Verfassen von Berichten aus Besprechungsnotizen. Da Spark auf Googles Cloud-Infrastruktur läuft und nicht auf dem Gerät des Nutzers, arbeitet es weiter, auch wenn der Laptop geschlossen ist.
Spark unterstützt außerdem Drittanbieter-Apps wie Canva, OpenTable und Instacart. Geplante Funktionen umfassen das Versenden von Nachrichten und E-Mails im Namen des Nutzers sowie die Steuerung des Chrome-Browsers.
Google gibt an, dass Spark vor folgenreichen Handlungen wie dem Versenden von E-Mails oder dem Ausgeben von Geld die Zustimmung der Nutzer einholt. Google-VP Josh Woodward verglich die Ausgabenbeschränkungen des Agenten damit, einem Teenager erstmals eine Debitkarte zu geben. Für zukünftige Käufe innerhalb nutzerdefinierten Grenzen hat Google zudem ein eigenes Zahlungssystem namens Agent Payments Protocol (AP2) angekündigt.
Die Nutzung ist freiwillig, und Nutzer entscheiden selbst, welche Apps Spark verwenden darf. Derzeit wird der Agent für eine kleine Gruppe von Testern ausgerollt. Eine breitere Beta-Phase ist für Google-AI-Ultra-Abonnenten in den USA geplant.
Quellen: Engadget, VentureBeat
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