Anthropic hat interaktive Tool-Integrationen für Claude eingeführt. Nutzer können damit Geschäftsanwendungen direkt im KI-Assistenten bedienen. Die Funktion ermöglicht es, Aufgaben in Asana zu verwalten, Slack-Nachrichten zu entwerfen, Diagramme in Figma zu erstellen und Analytics-Charts in Amplitude zu bauen, ohne zwischen Browser-Tabs zu wechseln.
Die Integrationen umfassen neun Anwendungen: Amplitude, Asana, Box, Canva, Clay, Figma, Hex, monday.com und Slack. Nutzer sehen Echtzeit-Vorschauen ihrer Arbeit und können Anpassungen vornehmen, bevor sie etwas veröffentlichen. Slack-Nachrichten lassen sich beispielsweise in Claude entwerfen, formatieren und prüfen, bevor sie versendet werden.
Die Technologie basiert auf dem Model Context Protocol, einem offenen Standard von Anthropic für die Verbindung von Tools mit KI-Anwendungen. Sean Strong, Product Manager für MCP Apps bei Anthropic, erklärte gegenüber VentureBeat, dass die Erweiterung es jedem Entwickler ermöglicht, interaktive Oberflächen auf Basis des Protokolls zu bauen.
Die Funktion steht Nutzern der Tarife Pro, Max, Team und Enterprise ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Unternehmensadministratoren können steuern, welche Integrationen ihre Organisationen nutzen dürfen. Strong bestätigte, dass Zustimmungs-Prompts erscheinen, bevor Claude Aktionen im Namen der Nutzer ausführt.
Nutzer können die interaktiven Integrationen über claude.ai/directory auf Web- und Desktop-Plattformen aufrufen.
Quellen: Claude Blog, VentureBeat
