ChatGPT erstellt Bilder jetzt viermal schneller als zuvor

OpenAI hat eine aktualisierte Version seiner Bildgenerierungsfunktion in ChatGPT veröffentlicht. Das neue Modell erstellt Bilder bis zu viermal schneller als die vorherige Version und bietet präzisere Bearbeitungsmöglichkeiten. Das Unternehmen führte außerdem einen eigenen Bereich für Bilderstellung in der ChatGPT-Oberfläche ein.

Das aktualisierte Modell steht allen ChatGPT-Nutzern zur Verfügung und kann über die API als GPT Image 1.5 genutzt werden. Es konzentriert sich darauf, Konsistenz während der Bearbeitung zu wahren. Laut OpenAI kann das System bestimmte Elemente ändern und gleichzeitig Details wie Beleuchtung, Komposition und das Aussehen von Personen über mehrere Bearbeitungsschritte hinweg beibehalten.

Das Modell verarbeitet verschiedene Arten von Bearbeitungen, darunter Hinzufügen, Entfernen, Kombinieren und Transformieren von Elementen. OpenAI zeigt dies an Beispielen, die von praktischen Fotobearbeitungen bis zu kreativen Transformationen wie Filmplakaten und Stilfiltern reichen. Nutzer können Änderungen durch Text-Prompts anfordern oder aus voreingestellten Optionen im neuen Images-Bereich wählen.

Die Textwiedergabe hat sich deutlich verbessert. Das Modell kann jetzt dichtere und kleinere Texte verarbeiten, wie Beispiele von Infografiken und detaillierten Layouts zeigen. OpenAI erklärt, dass das Befolgen von Anweisungen ebenfalls zuverlässiger geworden ist und komplexere Kompositionen ermöglicht, bei denen Beziehungen zwischen Elementen wie angegeben erhalten bleiben.

Der neue Erstellungsbereich in der ChatGPT-Seitenleiste bietet voreingestellte Filter und Trend-Prompts. Die Funktion enthält eine einmalige Option zum Hochladen des eigenen Erscheinungsbilds, sodass Nutzer ihr Aussehen in zukünftigen Kreationen verwenden können, ohne wiederholt Fotos hochzuladen. Bilder werden weiter generiert, während Nutzer an neuen Anfragen arbeiten, was Wartezeiten reduziert.

OpenAI testete das neue Modell anhand von Beispielen aus der ursprünglichen Einführung der Bildgenerierung. Das Unternehmen räumt ein, dass die Ergebnisse trotz deutlicher Verbesserungen nicht perfekt sind.

Bloomberg merkt an, dass die Aktualisierung zu einem Zeitpunkt kommt, an dem OpenAI wachsender Konkurrenz von Unternehmen wie Google ausgesetzt ist, das kürzlich sein Gemini 3-Modell vorgestellt hat und einen Bildgenerator namens Nano Banana anbietet. OpenAI-CEO Sam Altman hatte nach der Einführung von Gemini 3 in einem internen Memo eine „Code Red“-Situation erklärt.

Quellen: OpenAI, Bloomberg

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