Black Forest Labs: Neue Modelle erzeugen Bilder in weniger als einer Sekunde

Black Forest Labs hat eine neue Serie von KI-Bildgeneratoren namens FLUX.2 [klein] vorgestellt. Diese Modellfamilie setzt auf hohe Geschwindigkeit und geringe Hardwareanforderungen. Das Unternehmen gibt an, dass die Modelle die Erzeugung und Bearbeitung von Bildern in einer einzigen Architektur vereinen. Laut der Ankündigung erstellen die Systeme Bilder auf moderner Hardware in weniger als einer Sekunde.

Der Name „klein“ beschreibt sowohl die kompakte Größe der Modelle als auch die geringe Wartezeit für Nutzer. Black Forest Labs behauptet, dass diese Modelle eine Leistung erbringen, die sonst nur viel größere Systeme bieten. Die Technologie zielt auf Anwendungen ab, die Interaktion in Echtzeit erfordern. Dazu gehören Design-Werkzeuge oder automatisierte visuelle Systeme.

Technische Fähigkeiten und Varianten

Die Veröffentlichung umfasst zwei Hauptversionen, die sich in der Anzahl ihrer Parameter unterscheiden.

  1. FLUX.2 [klein] 9B: Dies ist das Flaggschiff unter den kleinen Modellen. Es nutzt ein Modell mit 9 Milliarden Parametern und einen Text-Embedder mit 8 Milliarden Parametern. Black Forest Labs gibt an, dass es bei Geschwindigkeit und Qualität mit Modellen mithalten kann, die fünfmal größer sind.
  2. FLUX.2 [klein] 4B: Diese Version ist auf Zugänglichkeit ausgelegt. Sie läuft auf herkömmlichen Grafikkarten für Endverbraucher mit 13 GB VRAM.

Die Modelle unterstützen verschiedene fortgeschrittene Funktionen. Nutzer können Bilder aus Text erstellen oder bestehende Bilder bearbeiten. Dabei können sie ein oder mehrere Referenzbilder verwenden. VentureBeat berichtet, dass die Modelle auch spezifische Hex-Farbcodes für eine präzise Farbsteuerung akzeptieren. Zudem können sie strukturierte Anweisungen im JSON-Format verarbeiten. Dies hilft Entwicklern beim Aufbau automatisierter Abläufe.

Lizenzierung und Verfügbarkeit

Das Unternehmen nutzt unterschiedliche Lizenzen für die zwei Versionen. Das 4B-Modell steht unter der Apache 2.0 Lizenz. Dies erlaubt Entwicklern und Unternehmen, die Technologie ohne Gebühren für kommerzielle Zwecke zu nutzen. VentureBeat stellt fest, dass sich das Modell damit als Konkurrent zu anderen offenen Systemen positioniert.

Das 9B-Modell und seine Entwicklerversionen nutzen die FLUX Non-Commercial License. Das bedeutet, dass Einzelpersonen und Forscher die Gewichte kostenlos herunterladen und nutzen dürfen. Eine kommerzielle Nutzung erfordert jedoch eine separate Vereinbarung. Black Forest Labs hat die Modellgewichte auf Hugging Face und den Code auf GitHub veröffentlicht.

Um die Leistung weiter zu steigern, hat das Unternehmen mit NVIDIA zusammengearbeitet. Es wurden optimierte Versionen entwickelt, die weniger Speicher benötigen und auf spezieller Hardware schneller laufen. Laut den Entwicklern ist die am stärksten optimierte Variante bis zu 2,7-mal schneller als die Standardversion.

Quellen: Black Forest Labs, VentureBeat

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