In den vergangenen vier Wochen hat sich die KI-Landschaft grundlegend weiterentwickelt. Der Technologieforscher Ethan Mollick dokumentiert in seiner Analyse mehrere bahnbrechende Entwicklungen.
So ist die Anzahl leistungsfähiger KI-Modelle deutlich gestiegen. Aktuell existieren sechs bis zehn Modelle auf GPT-4-Niveau, während Ende 2023 nur eines verfügbar war. Unternehmen wie OpenAI, Google, Meta und Anthropic haben neue Systeme veröffentlicht.
Eine wichtige Neuerung ist die Möglichkeit, KI-Modelle auf GPT-4-Niveau auf heimischen Computern zu betreiben. Metas Llama 3.3 funktioniert offline auf Gaming-PCs. Microsofts Phi 4 nähert sich der Smartphone-Kompatibilität.
Die neuen o1-Modelle von OpenAI zeigen außergewöhnliche Problemlösungsfähigkeiten. Sie können sogar Fehler in wissenschaftlichen Arbeiten erkennen. Eine Harvard-Stanford-Studie deutet auf übermenschliche Leistungen bei medizinischen Diagnosen hin.
Im Bereich der visuellen KI gibt es ebenfalls Fortschritte. Googles Gemini 2.0 Flash und ChatGPT verarbeiten Echtzeitvideo und führen gleichzeitig Sprachgespräche. Die Videogenerierung durch KI hat sich mit OpenAIs Sora und Googles Veo 2 deutlich verbessert.
Diese Entwicklungen zeigen eine dramatische Beschleunigung der KI-Fähigkeiten mit weitreichenden Folgen für verschiedene Branchen.