Eine Studie von Andreas Liesenfeld und Mark Dingemanse vom Center for Language Studies der Radboud-Universität zeigt, dass viele KI-Unternehmen, darunter Google, Meta und Microsoft, Open Washing betreiben, indem sie ihre Produkte fälschlicherweise als Open Source deklarieren. Die Forscher untersuchten 45 Text- und Text-to-Image-Modelle und stellten fest, dass nur einige weniger bekannte Modelle die tatsächlichen Open-Source-Kriterien erfüllen, die meisten jedoch nicht. Unternehmen nutzen diese irreführende Praxis, um ihr öffentliches Image zu verbessern und solche Verbraucher anzusprechen, die Wert auf Transparenz legen. Zudem wollen sie ihre Modelle vor wissenschaftlicher und regulatorischer Überprüfung schützen. Der EU AI Act sieht etwa Sonderregelungen für Open-Source-Modelle vor, was einen starken Anreiz für Open Washing schafft. Quelle: The Register
Open Washing: KI-Unternehmen täuschen mit „Open Source“-Label
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Schlagwörter: Open Source
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