Google führt mit Google Pics eine neue Anwendung für KI-gestützte Bilderstellung und Bildbearbeitung in Workspace ein. Jess Weatherbed berichtet für The Verge, dass die Software auf Gemini und dem Bildmodell Nano Banana basiert und sich an Teams richtet, die etwa Grafiken für Marketing, Präsentationen oder Produktkommunikation erstellen.
Google Pics erscheint als eigenständige Workspace-App sowie als Funktion in Google Docs und Google Slides. Eine Einbindung in Google Drive soll laut Google in den kommenden Wochen folgen. In Dokumenten und Präsentationen lassen sich vorhandene Bilder auswählen und direkt mit den Funktionen von Pics bearbeiten.
Gezielte Änderungen statt neuer Prompt-Runden
Nutzer können Bilder per Texteingabe erzeugen. Google Pics soll jedoch vor allem präzisere Eingriffe in bestehende Motive ermöglichen. Einzelne Objekte oder Textbereiche lassen sich anklicken. Anschließend beschreiben Nutzer, was verändert werden soll.
So lassen sich Objekte anpassen, Bildinhalte umgestalten und Texte innerhalb einer Grafik ändern oder übersetzen. Die Anwendung kann Bilder zudem auf 2K oder 4K hochskalieren. Zuschnittformate für Webseiten, soziale Netzwerke, Drucksachen und digitale Inhalte stehen ebenfalls bereit. Entwürfe können mit Kollegen und anderen Beteiligten geteilt werden.
Mit diesen Funktionen tritt Google in direkteren Wettbewerb mit Canva und Adobe Express. Beide Plattformen verbinden Vorlagen, Bearbeitungswerkzeuge und generative KI. Google erklärt, Teams hätten bei KI-Bildern häufig mit uneinheitlichen Ergebnissen, vielen Prompt-Versuchen und mehreren getrennten Anwendungen zu kämpfen. Pics soll diese Arbeitsschritte in Workspace bündeln.
Der Start richtet sich an Kunden mit Workspace Business Standard, Business Plus, Enterprise Standard und Enterprise Plus. Auch Abonnenten von Google AI Pro, Google AI Ultra und Google AI Pro for Education erhalten Zugriff.
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