Google aktualisiert Flow und Flow Music mit neuem KI-Modell und mobilen Apps

Google hat eine Reihe von Neuerungen für seine KI-gestützten Kreativplattformen Google Flow und Google Flow Music angekündigt. Die Änderungen wurden auf der Google I/O, der jährlichen Entwicklerkonferenz des Unternehmens, vorgestellt. Sie umfassen ein neues KI-Modell, einen agentischen Assistenten, benutzerdefinierte Werkzeuge und mobile Anwendungen.

Google Flow ist ein KI-Kreativstudio, mit dem Nutzer mithilfe natürlicher Sprache Videos und Bilder erzeugen, bearbeiten und animieren können. Google Flow Music ist eine ergänzende Plattform für Musikproduktion und Songwriting. Beide Produkte sind mittlerweile in über 140 Ländern verfügbar.

Was es in Google Flow Neues gibt

Die wichtigste Neuerung ist Gemini Omni Flash, ein KI-Modell, das laut Google jede Art von Eingabe verarbeiten kann — einschließlich Video — und präzise, gesprächsbasierte Bearbeitungen ermöglicht. Google zufolge verbessert es die Konsistenz von Charakteren, sodass Aussehen und Stimme einer Person in verschiedenen Szenen erhalten bleiben. Gemini Omni Flash steht Google-AI-Abonnenten weltweit zur Verfügung.

Google führt außerdem einen gesprächsbasierten Agenten ein, der auf Gemini-Modellen basiert. Der Agent unterstützt Nutzer in jeder Phase eines Projekts: vom ersten Brainstorming bis zur Bearbeitung. Er kann Dialoge vorschlagen, Handlungsempfehlungen geben, mehrere Inhaltsvarianten gleichzeitig erstellen und Dateien in Sammlungen organisieren. Der Agent steht allen Google-Flow-Nutzern weltweit zur Verfügung.

Eine weitere Funktion namens Flow Tools ermöglicht es, eigene Werkzeuge und Workflows in natürlicher Sprache zu erstellen und das ohne Programmierkenntnisse. Beispiele sind ein Video-Größenänderer, benutzerdefinierte Bildfilter oder visuelle Effekte. Werkzeuge lassen sich mit anderen Nutzern teilen und anpassen. Alle Flow-Nutzer können vorhandene Tools verwenden. Google-AI-Abonnenten können sie zusätzlich erstellen und verändern.

Was es in Google Flow Music Neues gibt

Google Flow Music erhält präzisere Bearbeitungsfunktionen. Nutzer können nun einzelne Abschnitte eines Songs markieren und gezielt verändern, wie etwa Lyrics umschreiben oder übersetzen und den Beat anpassen, ohne den Rest des Tracks zu beeinflussen. Eine neue Covers-Funktion erlaubt es, den Stil eines vollständigen Tracks zu verändern, während Melodie und Struktur erhalten bleiben.

Gemini Omni Flash kommt auch in Google Flow Music zum Einsatz. Damit lassen sich Musikvideos erstellen und teilen. Nutzer können visuellen Stil, Motive und Szenen eines Videos per Gesprächsprompt auf ihren Track abstimmen. Diese Funktion steht Google-AI-Abonnenten zur Verfügung.

Mobile Apps

Google veröffentlicht mobile Apps für beide Plattformen. Die Flow-App ist in der Betaversion für Android verfügbar, eine iOS-Version folgt in Kürze. Die Flow-Music-App ist für iOS verfügbar, eine Android-Version folgt ebenfalls. Google gibt an, dass die Web-Versionen die primären Plattformen für den vollen Funktionsumfang bleiben.

Die Neuerungen positionieren beide Tools als umfassende Kreativumgebungen statt als Einzelanwendungen. Google bezeichnet das bisherige Angebot an Kreativsoftware als fragmentiert und kostenintensiv.

Quellen: Google Blog, CNet

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