Anthropic wird auf Sekundärmärkten inzwischen mit einer Billion US-Dollar bewertet und übertrifft damit in der Anlegergunst den Rivalen OpenAI. Das berichtet Business Insider. Zum Vergleich: Bei der letzten offiziellen Finanzierungsrunde wurde Anthropic noch mit 380 Milliarden Dollar bewertet, OpenAI mit 852 Milliarden Dollar.
Da weder Anthropic noch OpenAI börsennotiert sind, können die meisten Anleger Anteile nur über Sekundärmärkte erwerben. Dort verkaufen aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter sowie frühe Investoren ihre bestehenden Anteile. Die Nachfrage ist so groß, dass manche Käufer sogar ihre Häuser als Tausch für Anthropic-Anteile anbieten.
Glen Anderson, CEO von Rainmaker Securities, sagt gegenüber Business Insider, dass Angebote innerhalb eines einzigen Tages vergriffen sind. „Es gibt fast keine Verkäufer“, erklärt er. Wer Anthropic-Anteile besitzt, berichtet von mehreren täglichen Kaufangeboten. Bradley Horowitz, General Partner bei Wisdom Ventures und Frühinvestor bei Anthropic, sagt, sein Unternehmen verkaufe nicht. „Wir denken langfristig“, so Horowitz.
Laut Anderson treibt vor allem die Angst, etwas zu verpassen, die Preise in die Höhe. Dabei gehe es weniger um die erwartete Rendite als darum, sagen zu können, man sei Anthropic-Investor. OpenAI-Anteile dagegen verzeichnen schwache Nachfrage. „Die Stimmung hat sich eindeutig zu Anthropic verschoben“, sagt Anderson.
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