Google stellt mit SynthID Detector eine öffentliche Website bereit, die Bilder, Videos und Audiodateien auf das KI-Wasserzeichen des Unternehmens prüft. Ivan Mehta berichtet für TechCrunch, dass der Dienst nach einer Testphase mit Journalisten, Medienschaffenden und Forschenden nun allgemein zugänglich ist.
Die Website unterstützt zahlreiche verbreitete Dateiformate. Bei Bildern gehören dazu JPG, PNG, WebP, AVIF, HEIC, TIFF und GIF. Für Videos akzeptiert der Dienst MP4, MOV und WebM. Audiodateien lassen sich unter anderem als WAV, MP3, OGG, FLAC, AAC und M4A hochladen.
SynthID Detector sucht nach SynthID, Googles Technik zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten. Google führt das Verfahren 2023 ein. Das Wasserzeichen erscheint nicht als sichtbarer Hinweis, sondern ist in der Datei hinterlegt und lässt sich mit passenden Prüfdiensten nachweisen.
Google versieht Inhalte aus seinen Modellen Nano Banana, Veo und Lyria mit SynthID. Auch Angebote mit Funktionen zur Medienerzeugung nutzen die Technik, darunter Gemini, Flow, ProducerAI und Vids. Für Redaktionsteams kann die Prüfung ein zusätzliches Signal liefern, wenn sie Material von externen Mitwirkenden, Partnern oder Nutzern bewerten.
Ein Prüfergebnis ist kein endgültiger Beweis
Nach Angaben von Google ist die SynthID-Prüfung bereits in die Gemini-App und Chrome integriert. Täglich gebe es rund eine Million Prüfungen. Laut TechCrunch unterstützen auch OpenAI, Nvidia und Kakao SynthID. Apple soll die Technik ebenfalls vorbereiten.
Ein solches Werkzeug erkennt jedoch nur Wasserzeichen, die tatsächlich vorhanden und lesbar sind. Ein negatives Ergebnis belegt daher nicht, dass eine Datei ohne KI erstellt wurde.
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