GPT-5.6 Sol erzielt in einem Zeichentest mit vier KI-Modellen nach Einschätzung der Veranstalter die überzeugendsten Ergebnisse. TryAI beschreibt den Versuch in einem eigenen Beitrag: GPT-5.6 Sol, Claude Fable 5, Grok 4.5 und Gemini 3.6 Flash arbeiteten mit denselben digitalen Buntstift-Werkzeugen auf einer leeren Fläche.
Die Modelle sollten unter anderem die Mona Lisa und Van Goghs Sternennacht nachbilden. Außerdem erhielten sie fünf offene Bildbeschreibungen, etwa für ein Fischerporträt, eine rote Rose in einer Vase und eine gemütliche Hütte mit Kamin. Sie konnten Farben, Stiftbreite und Druck wählen, Linien setzen, Bereiche verwischen, löschen und ihr Bild während der Arbeit ansehen.
Bei der rechnerischen Bewertung der Vorlagen schnitt Gemini 3.6 Flash am besten ab. Für die Mona Lisa erreichte es am Ende einen SSIM-Wert von 0,337. GPT-5.6 Sol kam auf 0,325. Den höchsten Einzelwert des Tests erzielte Gemini zwischenzeitlich mit 0,449. SSIM misst jedoch vor allem strukturelle und pixelbasierte Ähnlichkeit. Der Wert sagt nicht direkt aus, welches Bild für Menschen am gelungensten wirkt.
Die Redaktion von TryAI sieht GPT-5.6 Sol letztlich vorn. Besonders die Version der Sternennacht und das Rosenbild überzeugten nach ihrer Einschätzung. Claude Fable 5 landet bei der Bildqualität auf Platz zwei. Grok 4.5 bleibt deutlich zurück.
Viele Kontrollen führen nicht automatisch zu besseren Bildern
In allen acht Durchgängen mit einer Bildvorlage lag die Endbewertung unter dem besten Zwischenstand. Gemini prüfte seine Leinwand im Schnitt rund 23 Mal pro Bild. Bei der Mona Lisa fiel der Wert dennoch von 0,449 auf 0,337. GPT-5.6 Sol sank von 0,352 auf 0,325.
Auch die Kosten unterscheiden sich stark. TryAI beziffert sieben Zeichnungen mit Claude Fable 5 auf geschätzte 160,58 US-Dollar. Für GPT-5.6 Sol nennt der Beitrag 7,74 US-Dollar, für Grok 4.5 9,21 US-Dollar und für Gemini 3.6 Flash 12,87 US-Dollar.
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