Apple plant für iOS 27 eine grundlegend erneuerte Siri-Erfahrung. Im Mittelpunkt steht eine eigenständige Siri-App mit integrierten Datenschutzfunktionen. Mark Gurman berichtet für Bloomberg, dass Nutzer Gespräche automatisch nach 30 Tagen, einem Jahr oder gar nicht löschen lassen können. Apple versteht diesen Schutz als festen Bestandteil des Systems und nicht als optionale Einstellung wie bei Konkurrenten wie ChatGPT oder Meta.
Trotz der Datenschutz-Positionierung setzt Apple beim neuen Siri teilweise auf Googles Gemini-Modell und dessen Cloud-Infrastruktur. Diesen Umstand betont Apple öffentlich nicht, da er dem eigenen Datenschutzversprechen widerspricht. Das Unternehmen verweist weiterhin auf sein Sicherheitssystem „Private Cloud Compute“, bestätigt aber nicht, ob dieselben Chips und Rechenzentren wie bisher zum Einsatz kommen.
Obwohl sich der überarbeitete Siri bereits zwei Jahre verzögert hat, könnte er erneut als „Beta“ erscheinen. Interne Testversionen von iOS 27 tragen dieses Label jedenfalls. Apple hatte dieselbe Strategie schon beim ersten Siri-Start im Jahr 2011 angewendet.
Neu in iOS 27 ist außerdem die Funktion „Suggested Genmoji“. Sie erstellt individuelle Emoji aus Fotos und häufig getippten Phrasen der Nutzer. Die Funktion ist optional.
Gurman hält fest, dass Google bereits viele KI-Funktionen geliefert hat, die Apple für 2024 angekündigt hatte. Apple könnte noch ein bis zwei Jahre benötigen, um aufzuholen.
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