Google fügt der Gemini-App eine „Notizbuch“-Funktion hinzu. Nutzer erhalten damit einen festen Bereich, um Chats, Dateien und Dokumente zu einem Thema oder Projekt zu bündeln. Google bezeichnet Notizbücher als persönliche Wissensdatenbanken, die künftig in mehreren Google-Produkten verfügbar sein sollen.
Ein Notizbuch lässt sich direkt über das Seitenpanel der Gemini-App erstellen. Darin können Nutzer Quellen hinzufügen, zum Beispiel Dokumente, PDFs, Webseiten oder kopierten Text. Außerdem lassen sich bestehende Chats in ein Notizbuch verschieben. Nutzer können Gemini zudem individuelle Anweisungen geben, etwa zur gewünschten Sprache oder zum Ton der Antworten. Gemini greift dann bei der Beantwortung von Fragen sowohl auf diese Quellen als auch auf seine regulären Tools und die Websuche zurück.
Ein zentrales Element der Funktion ist die Verbindung zu NotebookLM, Googles bestehendem KI-Recherchetool. Notizbücher synchronisieren sich automatisch zwischen beiden Apps. Wer in Gemini eine Quelle hinzufügt, sieht sie auch in NotebookLM und umgekehrt. So können Nutzer die jeweiligen Stärken beider Apps nutzen. Ein Beispiel: Studierende können Unterrichtsnotizen in einem Gemini-Notizbuch ablegen, in NotebookLM daraus eine Videoübersicht erstellen lassen und danach in Gemini einen Aufsatz auf Basis desselben Materials verfassen.
Laut 9to5Google gibt es in allen bestehenden Chats jetzt eine Option, diese einem Notizbuch hinzuzufügen.
Google führt die Funktion zunächst für Abonnenten von Google AI Plus, Pro und Ultra im Web ein. Mobilnutzer, Gratisnutzer und weitere europäische Länder sollen in den kommenden Wochen folgen.
Quellen: Google Blog, 9to5Google
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