EU-Parlament verschiebt KI-Regeln und verbietet Nudifier-Apps

Das Europäische Parlament hat für eine Vereinfachung des KI-Gesetzes (Artificial Intelligence Act) gestimmt und wichtige Fristen für Unternehmen nach hinten verschoben. Das Europäische Parlament erklärt in einer Pressemitteilung, dass der Beschluss mit 569 Ja-Stimmen, 45 Nein-Stimmen und 23 Enthaltungen angenommen wurde. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Fristen für Hochrisiko-KI-Systeme. Für Systeme, die direkt im Gesetz …

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Transparenzpflichten für KI-Inhalte: Was wirklich im AI Act steht

Ab dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten des EU AI Act (KI-VO) und das betrifft natürlich auch uns Contentprofis. Rund um dieses Gesetz kursieren allerdings diverse Falschinformationen. So habe ich gerade neulich wieder die Behauptung gesehen, dass künftig ausnahmslos alle KI-generierten Inhalte eine Kennzeichnung benötigen. Das aber ist, kurz gesagt, Quatsch. Das Gesetz fordert …

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KI-Urheberrechtspolitik: Britische Regierung macht einen Rückzieher

Die britische Regierung hat ihren Plan aufgegeben, KI-Unternehmen die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke ohne ausdrückliche Genehmigung zu erlauben. Graham Fraser berichtet für die BBC, dass der ursprüngliche Vorschlag ein Opt-out-System vorgesehen hätte. Kreative hätten demnach aktiv verhindern müssen, dass ihre Werke zum Training von KI-Modellen verwendet werden. Technologieministerin Liz Kendall verkündete den Kurswechsel. Die Regierung …

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Diese KI-Plattform zahlte Künstlern Lizenzgebühren. Sie scheiterte.

Tess.Design war ein KI-Bildmarktplatz, auf dem Künstlerinnen und Künstler 50 Prozent der Einnahmen erhielten, wenn ihr Stil zur Bildgenerierung genutzt wurde. Julia Enthoven erklärt, wie die Plattform 20 Monate lang im Betrieb war, bevor sie im Januar 2026 eingestellt werden musste. Künstler konnten bei Tess.Design ihre Werke einreichen, um damit ein spezialisiertes KI-Modell zu trainieren. …

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Autoren protestieren mit leerem Buch gegen KI

Rund 10.000 Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben ein Buch ohne Inhalt veröffentlicht. Damit protestieren sie gegen den Einsatz ihrer Werke durch KI-Unternehmen ohne Erlaubnis oder Vergütung. Dan Milmo berichtet für The Guardian, dass zu den Beteiligten der Nobelpreisträger Kazuo Ishiguro, Philippa Gregory und Richard Osman gehören. Das Buch trägt den Titel „Don’t Steal This Book“. Es …

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Seedance: ByteDance verspricht besseren Urheberschutz für KI-Videotool

ByteDance steht unter zunehmendem Druck großer Unterhaltungsunternehmen wegen seines Video-Tools Seedance. Disney und Paramount Skydance haben Unterlassungsschreiben an den chinesischen Technologiekonzern geschickt und Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen. Disneys Anwälte behaupten, ByteDance stelle Nutzern eine „Raubkopien-Bibliothek“ mit geschützten Charakteren aus Star Wars, Marvel und anderen Franchises zur Verfügung. David Singer, Partner bei Jenner & Block und Vertreter von …

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OpenAI entfernt „safely“ aus Mission Statement

OpenAI hat das Wort „safely“ aus seinem Mission Statement gestrichen. Die Änderung ist in der Steuererklärung für 2024 dokumentiert, die das Unternehmen beim Internal Revenue Service eingereicht hat. Die Streichung fällt mit der Umwandlung von einer Non-Profit-Organisation in ein gewinnorientiertes Unternehmen zusammen. Das ursprüngliche Mission Statement von 2022 und 2023 lautete: „to build general-purpose artificial …

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Musikindustrie schließt vorsichtige KI-Deals trotz Bedenken von Künstlern

Die Musikindustrie steht vor einem existenziellen Dilemma. KI-generierte Songs überschwemmen Streaming-Plattformen. Gleichzeitig unterzeichnen große Labels Lizenzverträge. Künstler und Plattformen ringen um akzeptable Grenzen. Anna Nicolaou und Cristina Criddle berichten für die Financial Times. Ein Vorfall in Schweden zeigt die Spannung. Ein Folk-Pop-Song von „Jacub“ erreichte die Spotify-Charts. Er wurde entfernt, als Verantwortliche feststellten, dass er …

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Anthropic scannte Millionen Bücher für Claude Training

Anthropic gab Dutzende Millionen Dollar aus, um Millionen Bücher zu kaufen und physisch zu zerstören. Das Unternehmen schnitt die Buchrücken ab und scannte die Seiten für das Training seines Chatbots Claude. Die verdeckte Operation trug den Namen „Project Panama.“ Aaron Schaffer berichtet für The Washington Post über die Vorgänge. Er stützt sich auf über 4.000 …

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Großbritannien und Irland verschärfen Gesetze gegen KI-Deepfakes

Die Regierungen von Großbritannien und Irland ergreifen rechtliche Maßnahmen gegen den Missbrauch von künstlicher Intelligenz. Im Fokus stehen sogenannte Deepfakes und die Erstellung nicht einvernehmlicher intimer Bilder. Die britische Regierung setzt diese Woche ein Gesetz in Kraft, das die Erstellung oder Anforderung solcher Bilder unter Strafe stellt. Die britische Technologieministerin Liz Kendall erklärte, dass auch …

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